Schwache Passwörter sind die häufigste Ursache für gehackte Konten. „password123" und „qwerty" gehören weltweit immer noch zu den meistverwendeten Passwörtern. Ein wirklich sicheres Passwort ist zufällig, lang und für jedes Konto einzigartig. Dieses Tutorial zeigt Ihnen, wie Sie eines in Sekunden mit dem Passwort-Generator erstellen.
Was Sie benötigen
- Einen Webbrowser
- Einen Passwort-Manager zum Speichern des generierten Passworts (empfohlen)
- Kein Konto und keine Installation nötig
Schritt-für-Schritt-Anleitung
Passwort-Generator öffnen
Gehen Sie zum Passwort-Generator-Tool. Es lädt sofort und ist einsatzbereit.
Passwortlänge und Optionen festlegen
Wählen Sie die Passwortlänge (16 Zeichen oder mehr werden empfohlen). Aktivieren oder deaktivieren Sie die gewünschten Zeichentypen: Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen. Mehr Zeichenvielfalt macht das Passwort stärker.
Generieren und kopieren
Das Tool generiert sofort ein zufälliges Passwort. Klicken Sie auf den Kopieren-Button, um es in Ihre Zwischenablage zu kopieren. Fügen Sie es in Ihren Passwort-Manager oder das Konto-Registrierungsformular ein.
Gut zu wissen Das Passwort wird vollständig in Ihrem Browser mit einem kryptographisch sicheren Zufallszahlengenerator erzeugt. Es wird niemals an einen Server gesendet oder irgendwo gespeichert.
Was macht ein Passwort sicher?
Die Sicherheit eines Passworts hängt von drei Faktoren ab:
Länge
Jedes zusätzliche Zeichen vervielfacht die Anzahl möglicher Kombinationen exponentiell. Ein 16-Zeichen-Passwort ist astronomisch schwerer zu knacken als ein 8-Zeichen-Passwort.
| Länge | Geschätzte Zeit für Brute Force |
|---|---|
| 8 Zeichen | Minuten bis Stunden |
| 12 Zeichen | Monate bis Jahre |
| 16 Zeichen | Millionen von Jahren |
| 20+ Zeichen | Praktisch unmöglich |
Zufälligkeit
Passwörter, die auf Wörtern, Namen, Daten oder Mustern basieren, sind anfällig für Wörterbuchangriffe. Eine wirklich zufällige Zeichenfolge bietet Angreifern keine Muster zum Ausnutzen.
Zeichenvielfalt
Die Verwendung von Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Sonderzeichen erweitert den Pool möglicher Zeichen für jede Position. Dies erhöht die Gesamtzahl der Kombinationen dramatisch.
Tipp Verwenden Sie für maximale Sicherheit mindestens 16 Zeichen mit allen aktivierten Zeichentypen. Wenn eine Website bestimmte Anforderungen hat (z. B. keine Sonderzeichen), passen Sie die Optionen entsprechend an.
Warum Sie einen Passwort-Manager brauchen
Ein 16-stelliges Zufallspasswort wie k7$Qm9!xPn2wL@fR ist unmöglich für jedes Konto auswendig zu lernen. Hier kommt ein Passwort-Manager ins Spiel. Er speichert alle Ihre Passwörter hinter einem Master-Passwort und füllt sie beim Einloggen automatisch aus.
Beliebte Passwort-Manager:
- Bitwarden – kostenlos und Open Source
- 1Password – benutzerfreundlich mit Familientarifen
- KeePass – offline, vollständig lokale Speicherung
- Apple/Google integriert – praktisch, wenn Sie in einem Ökosystem bleiben
So verwenden Sie das generierte Passwort mit einem Manager
- Generieren Sie das Passwort mit diesem Tool.
- Kopieren Sie es.
- Fügen Sie es im „Neuen Eintrag hinzufügen"-Formular Ihres Passwort-Managers zusammen mit der Website und dem Benutzernamen ein.
- Nutzen Sie die Auto-Ausfüllen-Funktion des Passwort-Managers zum Einloggen.
Wichtig Schreiben Sie Passwörter nicht auf Haftnotizen, in unverschlüsselte Textdateien oder in E-Mail-Entwürfe. Wenn Sie noch keinen Passwort-Manager nutzen, schreiben Sie sie zumindest in ein physisches Notizbuch, das an einem sicheren Ort aufbewahrt wird.
Häufige Passwortfehler, die Sie vermeiden sollten
- Passwörter für mehrere Konten wiederverwenden: Wird ein Konto gehackt, sind alle Konten mit demselben Passwort gefährdet.
- Persönliche Informationen verwenden: Geburtstage, Haustiernamen und Adressen sind leicht zu erraten oder in sozialen Medien verfügbar.
- Einfache Ersetzungen: Das Ersetzen von „a" durch „@" oder „o" durch „0" täuscht moderne Cracking-Tools nicht.
- Kurze Passwörter: Alles unter 12 Zeichen ist zunehmend verwundbar.
- Wörterbuchwörter: Einzelne Wörter, auch ungewöhnliche, stehen in Cracking-Wörterbüchern.
Häufig gestellte Fragen
Wie oft sollte ich meine Passwörter ändern? Die aktuelle Empfehlung von Sicherheitsexperten: Ändern Sie Passwörter nicht nach Zeitplan. Ändern Sie sie stattdessen, wenn es einen Grund gibt – etwa ein bekanntes Datenleck. Häufige erzwungene Änderungen führen zu schwächeren Passwörtern, weil Menschen in vorhersagbare Muster verfallen.
Ist eine Passphrase besser als ein Zufallspasswort? Eine Passphrase (wie „korrekt pferd batterie heftklammer") kann sehr stark sein, wenn sie lang genug ist und die Wörter zufällig gewählt sind. Eine 4-Wort-Passphrase mit ungewöhnlichen Wörtern ist ungefähr gleichwertig mit einem 16-stelligen Zufallspasswort.
Kann ich prüfen, ob mein aktuelles Passwort sicher ist? Ja. Verwenden Sie den Passwort-Leak-Checker, um zu sehen, ob Ihr aktuelles Passwort in einem bekannten Datenleck aufgetaucht ist.
Nächste Schritte
Nachdem Sie ein sicheres Passwort generiert haben, prüfen Sie Ihre alten Passwörter auf Leaks und ersetzen Sie alle, die kompromittiert wurden.